Zeckenschutzimpfung 2012

19.01.2012 00:00

Zeckenschutzimpfung 2012

Die Häufigkeit an FSME Erkrankungen ist in Oberösterreich in den letzten Jahren stark angestiegen. 2011 sind 36 FSME Erkrankungen (Stand Dezember 2011) in unserem Bundesland aufgetreten. Nur die Impfung stellt eine sichere Vorsorge dar.

Im Jahre 2012 wird daher vom Sanitätsdienst der Bezirkshauptmannschaft Rohrbach wieder eine FSME Impfaktion in den Gemeinden angeboten.

Kosten pro Impfung:

  • Kinder bis zum vollendeten 15. Lebensjahr € 8.80
  • Jugendliche im 16. Lebensjahr € 10,60
  • Personen ab dem vollendeten 16. Lebensjahr € 12,80
  • ab dem 3. Kind* und bei allen weiteren unversorgten Kindern € 3,63 Angehörige aller Kassen erhalten bei der Impfung eine Zahlungsbestätigung und bekommen von ihrer Krankenkasse den jeweiligen Kostenzuschuss über Antrag rückerstattet.
  • *Sonderregelung: Für Familien mit drei oder mehr unversorgten Kindern gilt folgende Sonderregelung: die Kosten der Schutzimpfung werden für das 3. und alle weiteren unversorgten Kinder dann vom Amt der Oö. Landesregierung übernommen, wenn bereits das 1. und 2. Kind geimpft wurde. Für die betreffenden Kinder ist bei der Impfung der Betrag von € 3,63 bar zu bezahlen. Dieser Betrag wird gegen Vorlage der Zahlungsbestätigung vom zuständigen Krankenversicherungsträger rückerstattet, somit ist diese Impfung kostenfrei.
  • Versicherte aller Kassen bekommen von ihrer Krankenkasse den Kostenzuschuss über Antrag rückerstattet. Zu diesem Zweck wird bei der Impfung eine Zahlungsbestätigung ausgehändigt.
  • Die Impfkosten sind bei der Impfung in bar zu entrichten. 

Impftermin Oberkappel:

Dienstag, 17. April 2012 um 10:15 Uhr

am Marktgemeindeamt Oberkappel

 

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Weitere Impftermine in umliegenden Gemeinden finden Sie HIER...

 

Information über die FSME Erkrankung und der Schutzimpfung

Die Erkrankung:

FSME (Frühsommer-Meningoencephalitis) wird durch Viren hervorgerufen und durch Zecken übertragen. Bei etwa 30% der Infizierten kommt es zu grippeähnlichen Symptomen, etwa 10% der Infizierten entwickeln eine schwere Erkrankung in Form einer Gehirnhaut- oder Gehirnentzündung. Folgen können u. a. Lähmungen, Bewusstseinsstörungen bis zum Koma und lang andauernde Kopfschmerzen sein. Bei etwa 1% der schwer Erkrankten führt die Erkrankung zum Tod. Eine spezifische Therapie gibt es nicht. Die Impfung ist der einzig zuverlässige Schutz vor FSME.

Zecken halten sich bevorzugt in Wäldern in nicht zu trockenen Lagen, in hohem Gras und Gebüsch sowie in losem Laub auf.

Personen, die sich durch ihren Beruf oder ihre Freizeitaktivitäten viel in der freien Natur aufhalten, sind besonders gefährdet. In Österreich werden jährlich etwa 100 schwere FSME-Erkrankungen verzeichnet. Oberösterreich ist ein FSME-Hochrisikogebiet. Im Jahr 2011 wies Oberösterreich mit 33 Erkrankungen und 2 Todesfällen (Stand Ende Oktober 2011) die höchsten Erkrankungszahlen aller Bundesländer auf.

Deshalb wird die FSME-Impfung in Oberösterreich allgemein empfohlen.

Impfschema:

Die Impfung gegen die durch Zeckenstich übertragene Hirnhautentzündung ist ab dem 1. Lebensjahr möglich und besteht aus drei Teilimpfungen, wobei der Impfschutz bereits nach zwei Teilimpfungen erreicht ist. Nach der ersten Teilimpfung hat die zweite etwa 1-3 Monate und die dritte innerhalb von 5-12 Monaten nach der vorangegangenen Teilimpfung zu erfolgen. Die erste Auffrischungsimpfung ist nach drei Jahren erforderlich.

Der Impfausschuss des Obersten Sanitätsrates empfiehlt, alle weiteren Auffrischungsimpfungen im 5-Jahres-Intervall durchzuführen. Zur Aufrechterhaltung des Impfschutzes sind regelmäßige Auffrischungsimpfungen empfohlen.

Personen ab dem 60. Lebensjahr sind im 3-Jahres-Intervall aufzufrischen.

Impfstoffe:

geimpft wird mit folgenden inaktivierten Virusimpfstoffen: FSME-IMMUN 0,25 ml JUNIOR: für Kinder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr FSME-IMMUN 0,5 ml für Personen ab dem vollendeten 16. Lebensjahr.

 

Für die Impfung ist die Einverständniserklärung zur Schutzimpfung auszufüllen, zu unterschreiben und mit der Impfkarte zur Impfung mitzubringen! Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Impfarzt oder an das Impfteam bei der Impfung!

(Bild: Oö. Tourismus)

19.01.2012 00:00