Chronik

Vermerke in der Chronik der FF Oberkappel im Jahr 1908:

"Am 8. Juni 1908 beteiligten sich 25 Mann mit Musik bei dem 40-jährigen Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Hofkirchen." Etwas später folgt: "Am 2. Dezember war Kirchenparade, bei welcher die Feuerwehr mit Musik vollzählig teilnahm."

Im Inventarverzeichnis vom 7.1.1933 sind 1 große und 1 kleine Trommel als Eigentum der FF Oberkappel festgehalten. Die übrigen Instrumente sind Privateigentum der Musiker.

FF-Ausschußsitzung am 6.3.1933: "1. Beschluß: Es wurde der einstimmige Beschluß gefaßt, der zu gründenden Ortsmusikkapelle zwecks Anschaffung von Instrumenten einen Betrag von 100 S, sage einhundert Schilling, zu geben mit der Bemerkung, daß der Musikverein der Feuerwehr kostenlos zur Verfügung steht, wenn derselbe bei verschiedenen Anlässen benötigt wird."

Die Musikkapelle wurde im Jahre 1949 neu uniformiert. Die Kosten beliefen sich auf 3.503,70 S.

Protokoll vom 6.1.1951: "Durch verschiedene Vorkommnisse hat der Kapellmeister der Feuerwehrmusik - Zinöcker - aus Gesundheitsrücksichten seine Stelle niedergelegt. An dieser Stelle danke ich ihm nochmals für seine Bemühungen für das Zustandekommen der Musikkapelle. Als sein Nachfolger fungiert jetzt Kamerad Gabriel, der durch Schulung von jungen Kräften die Musikkapelle vergrößern will. Jetzt fehlt es in erster Linie an den notwendigen Instrumenten".

Protokoll vom 30.1.1955: "Kapellmeister Karl Gabriel hat aus Gesundheitsgründen seine Stelle mit 31.12.1954 niedergelegt. Sein Nachfolger ist jetzt Kamerad Theodor Schwarzinger."

Protokoll vom 18.1.1956: "Durch die Versetzung des Oberlehrers Schwarzinger wurde die Kapellmeisterstelle wieder vakant. Über die Besetzung der Kapellmeisterstelle konnte nach längerer Debatte keine Einigung erzielt werden. Der Herr Bürgermeister wird ersucht, die Angelegenheit in die Hand zu nehmen und zu einer für alle Beteiligten annehmbaren Lösung zu führen."

Protokoll vom 24.1.1957: "Wegen des heuer fälligen 75-jährigen Gründungsfestes muß erst die Einsatzfähigkeit der Musik gegeben sein. Die, scheint`s, macht einen Winterschlaf. Wenn beiderseits, sowohl von seiten des Kapellmeisters als auch der der Musiker ein bisserl Interesse vorhanden wäre, müßte es doch nicht so rapide abwärts gehen. Ein Jahr noch wie das vergangene, dann bleibt letzten Endes nur mehr die Tanzmusik übrig. Musikkameraden, laßt ihr es ohnehin darauf ankommen? Bedenkt doch, was der ganze Aufbau kostete!"

 

Vermerke in der Chronik der Volksschule Oberkappel:

1879: Bezüglich der Feier anläßlich der silbernen Hochzeit des hohen Herrscherpaares beschloß der Ortsschulrat, sich mit der Gemeindevertretung ins Einvernehmen zu setzen und gestaltete sich sodann auf Grund dessen die Durchführung der Feier folgendermaßen: An dem der Feier vorhergehenden Tage, also am 23. April 1879 fand um 8 Uhr abends Zapfenstreich statt und war besonders das Schulhaus festlich bekränzt und beleuchtet. Sodann bewegte sich ein ansehnlicher Zug von Menschen in Begleitung der Musikgesellschaft von Oberkappel nach der nahen Hanselreither Anhöhe und wurde dort bei Musik und Abfeuern einer großen Zahl von Pöllerschüssen ein großes Freudenfeuer angezündet, das weit hin, besonders nach Baiern sichtbar war.

Am 24. April, am Tage der eigentlichen Feier war um 1/2 5 Uhr früh Tagreveille. Um 7 Uhr waren die Kinder in die Schule bestimmt und zogen dieselben festlich gekleidet in geordneter Reihe, vom Lehrpersonale geführt und vom Ortsschulrate begleitet unter den Klängen der Musik zur Kirche, in welcher sodann ein feierliches Hochamt mit Te Deum celebrirt wurde. Nach Beendigung desselben wurden die Schulkinder abermals in die Schule geleitet und wurden sodann dieselben vom Lehrpersonale nach Jahrgängen geordnet im Schulzimmer der II. Klasse, in welchem sich indessen auch der Ortsschulrat eingefunden hatte, aufgestellt.

Das Lehrzimmer war festlich dekorirt und trug an der vorderen Wand die geschmückten Bilder Ihrer k.k. Majestäten. Hernach gelangten von den Kindern abwechselnd patriotische Gedichte und Lieder, letztere geleitet von der Unterlehrerin Antonie Bohaumilitzky, zum Vortrage, worauf der Schulleiter Johann Bohaumilitzky an die Versammelten eine Anrede hielt, in welcher er die hohe Bedeutung des Festes betonte, die wichtigsten von Sr. Majestät den Kaiser gegebenen Gesetze besprach, sodann besonders die Herzensgüte und Freigebigkeit des hohen Herrscherpaares hervorhob und mit einem 3fachen Hoch auf das Allerhöchste Kaiserpaar, in welches alle Anwesenden kräftigst einstimmten, schloß.

Die Feier wurde hernach durch Absingung der Volkshymne beendet. Während dieser Feier und im Laufe des ganzen Tages wurde eine große Anzahl von Pöllerschüssen gelöst. Anläßlich der Vermählung Sr. Hoheit des Herrn Erzherzogs Kronprinzen Rudolf mit der Prinzessin Stefanie von Belgien wurde hier nachbezeichnete Feier zur Durchführung gebracht: Am Vorabend des Festes war Zapfenstreich und war besonders das Schulhaus festlich beflaggt und bekränzt.

Am 10. Mai 1881 war mit Tagesanbruch Tagreveille. Um 3/4 8 Uhr früh versammelte sich die Schuljugend, der Lehrkörper, der Hochw. Herr Cooperator Wolfgang Reuchl, der Ortsschulrat, die Gemeindevertretung, Mitglieder der Finanzwache, der Herr Postmeister Richard Schmid im Schulhause und fand unter Musikbegleitung ein Einzug in die Kirche statt. Dort wurde ein feierliches Hochamt mit Te Deum celebrirt. Nach Beendigung des Gottesdienstes begaben sich die vorerwähnten Theilnehmer im geeordneten Zuge wieder in das Schulhaus u. zw. in das Lehrzimmer der III. Klasse.

Das Lehrzimmer war mit Kränzen reich geziert, trug an der Vorderseite die Bildnisse Sr. Hoheit des Kronprinzen Rudolf und der Prinzessin Stefanie, zwischen beiden das Bildnis Sr. Majestät des Kaisers, reich bekränzt und geschmückt. Der Schulleiter Johann Bohaumilitzky eröffnete mit einer Ansprach die Schulfeier. Er wies darauf hin, wie die Völker der ganzen weiten Monarchie sich vereinigen, um dem hohen Brautpaare die Glückwünsche, die Huldigungen darzubringen, besprach die Bedeutung des Festes durch Hervorhebung des Wichtigsten aus dem Leben des hohen Paares, besonders des Bildungsvorganges und brachte schließlich ein dreifaches Hoch auf das hohe Paar aus, in welches die Versammelten freudigst einstimmten. Hernach gelangte das Lied "Ich habe mich ergeben" zur Absingung und von einem Schüler ein Festgedicht zum Vortrage, worauf Herr Unterlehrer Josef Diermayer nochmals die Bedeutung des Festes betonte, die Kinder zum Patriotismus aufforderte und schließlich ein Hoch auf Sr. Majestät den Kaiser und das hohe Paar (Brautpaar) ausbrachte. Zum Schluß wurde die Volkshymne mit Begeisterung abgesungen. - Am Vorabend und am Tage der eigentlichen Feier wurde eine große Zahl von Pöllern abgefeuert.

 

Am 18. August 1902 wurde das Geburtsfest Sr. Majestät des Kaisers in Verbindung mit der Feier anläßlich der Übergabe der Diplome, womit der Oberlehrer Johann Bohaumilitzky und der Herr Pfarrer Franz Mühleder zu Ehrenbürgern der Gemeinden Oberkappel und Neustift ernannt wurden, gefeiert. Tagsvorher wurden Höhenbeleuchtungen und ein Fackelzug mit Musikbegleitung veranstaltet.

Am 18. August, 8 Uhr morgens war der Festgottesdienst, wobei sich Schuljugend und Lehrer, Gemeindevertretungen von Oberkappel und Neustift, die Zollbeamten, die Finanzwache und viele andere Bewohner von Oberkappel und Umgebung beteiligten. Sodann war feierlicher Einzug in das geschmückte Schulhaus. Med. Dr. Ferdinand Hohn feierte in einer Rede die hervorragenden Eigenschaften unseres Kaisers und brache ein dreifaches Hoch aus. Ein Schulmädchen trug ein Festgedicht vor. Hernach überreichten die Bürgermeister Karl Fischer und Franz Weiß mittelst Ansprachen die Diplome. Die beiden Gefeierten dankten in herzlicher Weise. Schließlich wurde die Volkshymne von allen Anwesenden abgesungen. Im Reichardschen Gasthause fand ein Frühschoppen und nachmittags in den Lokalitäten des Gasthauses des Karl Fischer ein Konzert statt.

 

1908: Das sechzigjährige Regierungsjubiläum Sr. Majestät des Kaisers wurde in feierlicher Weise begangen. Die Schüler aller Klassen versammelten sich um 3/4 8 Uhr im festlich geschmückten Lehrzimmer der III. Klasse. Sie wurden in Begleitung der Lehrpersonen, in den Festzug, der sich vom Schulhause zum Zollamtsplatze und von da zur Kirche bewegte, eingereiht. Nach der Teilnahme am Festgottesdienste begaben sich die Schuljugend und die Festteilnehmer im geordneten Zuge in Musikbegleitung zum Schulhause, das mit Fahnen und Kränzen geschmückt war. Im Lehrzimmer der III. Klasse fand nun die Schulfeier, an der über Einladung der Schulleitung auch auch der Herr Pfarrer, die Gemeindevertretungen von Oberkappel und Neustift, der Ortsschulrat, die Herren Beamten, die Herren der Finanzwache und Gendarmerie, das Kommando der Feuerwehr teilnahmen, statt. Die Feier wurde mit der Begrüßung des Schulleiters eröffnet.

Die Schüler Marie Müller, Anna Donerbauer, Franz Reichard, Roman Würdinger und Josef Miggisch brachten Festgedichte zum Vortrage. Nun wurde das "Festlied" von Adolf Kirchl mit Klavierbegleitung von den Schülern und Lehrern zweistimmig gesungen. Der Schulleiter Johann Bohaumilitzky hielt die Festrede. Derselbe wies auf die Bedeutung des Festes hin, legte das segensreiche Wirken Sr. Majestät auf allen Gebieten dar, brachte besonders die Kinderfürsorge in Erwähnung, gedachte der Liebe und Treue der Völker, brachte die tiefe Verehrung der Schulkinder zum Ausdruck und schloß mit einem dreimaligen "Hoch" auf den Kaiser. Zum Schluß wurde die Volkshymne gesungen. Die Schüler wurden mit der Festschrift "Unser Kaiser", mit Brot, Würsten und Äpfel beschenkt.

Der 5. Oktober 1924 war für die hiesige Gemeinde ein Freudentag. An diesem Tage fand die Eröffnungsfahrt der Autolinie Oberkappel - Neufelden statt. Gegen 3/4 12 Uhr mittags verkündeten Böllerschüsse die Ankunft der Gäste. Landeshauptmann Hauser eröffnete die Fahrt. Unter den Fahrtteilnehmern war auch der Bezirkshauptmann von Rohrbach Dr. Enzinger. Es war ein herrlicher Anblick, als die 8 Autos unter den Klängen der Musik in langsamem Tempo in den festlich geschmückten Ort einfuhren, wo die Gäste von dem Ortspfarrer Hochw. Herrn Franz Löfler begrüßt wurden. Um 12 Uhr wurde die Rückfahrt nach Hofkirchen angetreten.

Am 16. September (1928) war Kriegerdenkmalenthüllung. Ein heißersehnter Wunsch der Oberkappler ging damit in Erfüllung. 5 Uhr musikalischer Weckruf. 17 Vereine, 4 Musikkapellen (9 Fahnen) beteiligten sich. 10 Uhr Kirchenzug, Festmesse: "Wohin soll ich mich wenden", Festpredigt des H.H. Pfarrers Löfler. Denkmalenthüllung. Begrüßungsworte des Komiteeobmannes Dr. Karl Schopper. Weihe des Denkmales. Hierauf Festrede des Oberl. Payrhuber. Der Inhalt der Rede war Helden- und Gefallenenehrung. Im Namen der Landesregierung u. der ob.öst. Heimwehren sprach Abg. Kiesl. Die Musik intonierte "Ich hatt` einen Kameraden". Das Signal "Zum Gebet" erscholl, die Trauerglocke ertönte, die Fahnen senkten sich und einige Minuten stillen, innigen Gedenkens für die toten Helden folgten. Ergreifend war die Kranzniederlegung der Vereine und Anverwandten. Das "alte Lied" wurde vom Männerchor stimmungsvoll vorgetragen. Dankansprache des H. Dr. Schopper. Die Defilierung der Vereine vor dem Denkmal beendete die Feier. Eingemeißelt ist nun der Heldenname (27). Das Denkmal verkörpert nun Oberkappels Helden.

 

Möge es Jahrhunderte bestehen, geschützt von Wetter und Menschenunverstand, zur Ehre der Gefallenen, zur Freude ganz Oberkappels. Möge es zeigen und künden der Gegenwart und den kommenden Generationen, welch glänzende Beispiele von Vaterlandsliebe, Pflichttreue, Opferwilligkeit und Tapferkeit uns diese unsterblichen Helden dereinst gaben. Das walte Gott! Der Granit zum Denkmal stammt aus Karlsbach und wurde vom Oberkappler Steinmetzmeister Jos. Pühringer bearbeitet.

Am 27. Mai 1934 (Tag der Jugend) fand die Weihe der Schulfahne statt. Dieselbe wurde von Frau Obl. Andlinger fertiggestellt und stellt sich auf S 50,-Um 8 Uhr zogen die Kinder in Begleitung der Lehrpersonen und der Musikkapelle Oberkappel in die Kirche, wo während der deutsch. Singmesse "Wohin soll ich mich wenden" die Fahne von Hochw. H. Kooperator Franz Kronawitter geweiht wurde. Nach der Messe gingen die Schulkinder unter Trompetenschall zum Kriegerdenkmal, wo 2 Kinder der 3. Klasse Gedichte aufsagten. . . . . Den Schluß dieser schönen Feier bildete die österr. Bundeshymne, die von der Musik gespielt und von allen Anwesenden mitgesungen wurde.

Am 16. Spt. 1935 beginnt der regelm. Unterricht des neuen Schuljahres 1935/36. Um 8 Uhr findet in der Kirche ein feierl. Hl. Geist-Gottesdienst statt, bei dem von der hiesig. Ortsmusik die Deutsche Messe von Haydn aufgeführt wird.

Der 1. Mai 1936 wurde zur Erinnerung des 2-jährigen Bestandes der österr. Verfassung feierlich begangen. Um 8 Uhr zogen die Schulkinder von Oberkappel und Neustift, die freiw. Feuerwehren von Oberkappel, Neustift und Vatersreith und die Gruppe der Vaterl. Front mit den Vertretungen der hiesigen Ämter und Behörden unter Musik der vereinigten Kapellen von Oberkappel und Neustift zu einem Festgottesdienst in die Kirche. Der Gottesdienst wurde mit dem Absingen der Bundeshymne geschlossen. Hernach marschierten sämtl. Vereine und Körperschaften zum Kriegerdenkmal. Hier wurde zum Gedenken an die Gefallenen ein Libera gehalten und Herr Kooperator Traunfellner . . . hielt an die gesamte Bevölkerung eine Ansprache. Hierauf wurden von der Musik 3 Strophen des Liedes "Ich hatt` einen Kameraden" gespielt und die Feier mit dem Lied der Jugend, vorgetragen von den Schulkindern, abgeschlossen.

1937: Der 1. Mai wird feierlich begangen. Festgottesdienst der Feuerwehren Oberkappel, Neustift und Vatersreith. Hernach Libera und Ansprache beim Kriegerdenkmal. Bundeshymne, Lied der Jugend und Blechmusik.

Am 29. Juni Petersfeuer im Grubholz. Jugendgruppe der kath. Reichsfront, Musikkapelle Oberkappel.

1947: Theodor Schwarzinger wird nach Oberkappel versetzt. Als Lehrer und Schulleiter in Oberkappel bis 31.12.1954.

1952: Frl. Hildegard Andlinger veranstaltete mit den Schülern der 2. und 1. Klasse einen Kinderfaschingszug. In reizenden Kostümen wurden Märchengestalten, Blumen u.dgl. dargestellt. Etliche Bläser der Ortsmusik spielten beim Umzug flotte Märsche.

1953: Erntedankfest: Am 13. September feierte die Pfarrgemeinde Oberkappel das Erntedankfest, bei dem die gesamte Lehrerschaft sich um die wirkungsvolle Gestaltung bemühte. Herr Obl. Karl Gabriel gab die Instruktionen zum Bau der Erntekrone und trug auch mit seiner Musikkapelle zum Gelingen des Festes bei. Frau Lehrer Leopoldine Krenn stellte eine Kindergruppe mit Erntegaben zusammen. Herr Schulleiter Th. Schwarzinger brachte mit dem Kirchenchor unter Mitwirkung der Studenten aus Schlierbach Gesänge aus dem Heft "Erntedank der Kirche". Geburtstagsfeier: Ihrem Kapellmeister, Herrn Obl. Karl Gabriel brachte die Ortsmusik anläßlich seines 53. Geburtstages ein Ständchen dar.

1954/55: Kapellmeisterstelle: Der frühere Leiter der Musikkapelle, Herr Obl. Karl Gabriel, legte zu Jahresbeginn die Kapellmeisterstelle nieder. Mit der neuen Führung der Kapelle wurde Schulleiter Theodor Schwarzinger betraut.

1955/56: Veränderung im Lehrkörper: . . . Am 19. Dezember wurde Herr Schulleiter Theodor Schwarzinger über Beschluß der Landesregierung zum def. Volksschulleiter von Hofkirchen i.Tr. ernannt. Er übersiedelte in der Weihnachtszeit auf seinen neuen Dienstposten.

17. Juli 1966: Schuleinweihung: . . . . Die musikalische Umrahmung besorgte die Musikkapelle von Oberkappel unter Kapellmeister Karl Hammerl, der auch den Schülerchor, eine Jungbläsergruppe sowie eine Flötengruppe dirigierte. . . .

1966: Veränderung im Lehrkörper: Auf eigenen Wunsch wurde VL Karl Hammerl in seine Heimatgemeinde Gunskirchen versetzt. Er wirkte durch sechs Jahre mit sehr gutem Erfolg an unserer Schule. Nicht nur auf schulischem, sondern auch auf kulturellem Gebiet leistete er Großes.

1963 übernahm er die Ortsmusikkapelle und baute sie zielbewußt und mit viel Idealismus zu einer gutausgebildeten Musikkapelle aus. Auf sein Bestreben hin wurden im Jahr 1964 neue Instrumente angekauft (73.000,-- S). Ein großes Verdienst ist auch die Ausbildung von acht Jungmusikern. . . . .

1972: Tief erschüttert erreichte uns die Nachricht, daß Herr Karl Hammerl . . . einem Verkehrsunfall zum Opfer gefallen ist. . . . Neben seiner vielen Arbeit in der Schule fand er noch Zeit, sich seinem Hobby, der Musik, zu widmen. Durch viele Jahre war er Kapellmeister der Musikkapelle Oberkappel. Und viele, die heute ein Musikinstrument beherrschen, verdanken es ihm. . . . .

1973/74: Noch während der Ferien erreichte uns eine traurige Nachricht: Direktor Karl Gabriel ist plötzlich im 73. Lebensjahr verstorben. Am Begräbnis beteiligten sich alle Schulkinder mit dem Lehrkörper, viele ehemalige Schüler, eine große Anzahl von Kollegen und viele Freunde und Bekannte. . . .

Bgm. Firmberger verabschiedete sich im Namen der Gemeinde Oberkappel und dankte ihm für sein Wirken als langjähriger Kapellmeister.